Das Projekt „P ∞ - erfolgreich ist weiblich!“ wird aus Mitteln
des BMBF sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
| Informationen
zum Projekt |
| Projektdauer |
02/2007 − 01/2010 |
| Mittelgeber |
BMBF und ESF |
| Ziele |
Der
Frauenanteil an den Gründungen aus Hochschulen ist − gerade bzgl. technologieorientierter
und wissensbasierter Gründungen vergleichsweise gering. Das Projekt
soll Frauen ermutigen, eine eigene Gründung in ihre Berufs- und Karriereplanung
einzubeziehen. Ziele des Projekts sind v.a.:
- ein Gründungsumfeld zu schaffen, das positive Identifikationsangebote
für potenzielle Gründerinnen beinhaltet
- Gründungsinteresse und –bereitschaft bei Studentinnen und Mitarbeiterinnen
zu schaffen
- mit einer wissenschaftlichen Begleitung und Bewertung des Projektes
ein praxiserprobtes und übertragbares Konzept zu entwickeln und
- das durch die TU Berlin in der Entwicklung befindliche Modell an
weiteren Hochschulen zu etablieren und zu erproben.
|
| Zielgruppe |
Studentinnen, Absolventinnen und wiss. Mitarbeiterinnen |
Angebote
Mit dem Projekt „P ∞ - erfolgreich ist weiblich!“ sollen
Studentinnen ermutigt werden, eine eigene Gründung als Alternative zum
Angestelltenverhältnis zu erwägen. Mittel- bis langfristig soll der Frauenanteil
bei den Unternehmensgründungen erhöht werden. Das Projekt ist ein Verbundprojekt
zwischen der TU Berlin, der Universität Stuttgart und der Hochschule Wismar.
Als Auftragnehmer agiert die Europäische Akademie für Frauen e.V. (EAF).
1. Sensibilisierung und Einstellungswandel
Im Gründungsumfeld werden hauptsächlich männliche Unternehmer und ihre
Erfolge präsentiert. Damit auch Studentinnen, Absolventinnen und wissenschaftliche
Mitarbeiterinnen die Selbstständigkeit als Alternative zum Angestelltenverhältnis
wahrnehmen, sollen verstärkt auch erfolgreiche Unternehmerinnen dargestellt
werden. Eine Schirmfrau für „P ∞ - erfolgreich ist weiblich!“,
Botschafterinnen der beteiligten Hochschulen und weitere erfolgreiche
Unternehmerinnen treten deshalb als Vorbilder für die vielfältigen Lebensentwürfe
auf. Sie präsentieren sich bei Podiumsdiskussionen, auf Plakaten, in Anzeigen
und in Ausstellungen.
2. Entdecken und Wecken von Gründungspotenzial
Ein umfangreiches Online-Angebot enthält neben ausführlicher Information
zur Unternehmensgründung auch einen Profiltest,
in dem Frauen ermitteln können, ob sie ein Gründertyp sind, und ein Planspiel,
in dem neben den üblichen Kompetenzen auch geschlechtsspezifische Aspekte
berücksichtigt werden.
Den Studierenden der Hochschule steht das online Unternehmensplanspiel
zur Verfügung, welches typische Unternehmenssituationen sowie spezifische
frauenrelevante Fragestellungen simuliert und als Übung einen virtuellen
Einblick in das Leben einer Unternehmerin gibt.
In einer Potenzialanalyse lernen gründungsinteressierte Studentinnen
ihre Stärken und Schwächen kennen und erhalten Tipps zur Verbesserung
ihrer Gründungskompetenzen. In Workshops und durch persönliche Beratung
können sie sich bei der Gründungsvorbereitung unterstützen lassen.
3. Wissenschaftliche Begleitung
Ein renommierter wissenschaftlicher Partner analysiert die Projektmaßnahmen
wissenschaftlich-evaluatorisch und identifiziert good-practice Module,
die parallel auf weitere Hochschulen übertragen werden sollen. Die Maßnahmen
werden mit qualitativen Verfahren wie teilnehmender Beobachtung, qualitativen
Tiefeninterviews mit Hochschulvertretern und Unternehmern, standardisierten
Befragungen und Gruppendiskussionen analysiert. In quantitativen Erhebungen
sollen die Gründungsaffinität von Studienanfängerinnen erhoben und Indikatoren
für eine gründerinnenfreundliche Hochschulorganisationskultur identifiziert
werden.
4. Transfer an Partnerhochschulen
Das von der TU Berlin und der Universität Stuttgart gemeinsam entwickelte
Angebot wird an weitere Hochschulen transferiert. Diese Hochschulen liefern
Input zu ausgewählten Projektbausteinen und Feedback zur Umsetzung in
ihrem Umfeld.
Projektpartner
Technische Universität
Berlin
Universität Stuttgart
Hochschule Wismar


